Anfang Januar sind in Bonn traditionell die Sternsinger unterwegs. In guter ökumenischer Tradition beteiligen sich auch Kinder aus der evangelischen Friedenskirche an der Aktion der katholischen Schwestergemeinde St. Nikolaus im Stadtteil gleich um die Ecke. In Kessenich und Dottendorf bringen die jungen Königinnen und Könige dann gemeinsam am 5. und 6. Januar den Segen „Christus mansionem benedicat“, zu Deutsch „Christus segne dieses Haus“ an die Haustüren und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Bei der Sternsingeraktion 2026 steht das Engagement für Kinder in Bangladesch im Mittelpunkt. Dort müssen noch immer viele Kinder arbeiten. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Die Sternsinger stammen aus der schönen weihnachtlich-biblischen Tradition der Weisen aus dem Morgenland, die Geschenke zur Geburtskrippe von Jesus in Bethlehem bringen und erfreuen sich vor allem in katholisch geprägten Regionen weltweit großer Beliebtheit.
(05.01.2025 / Johanna Nolte / ger)
