Voller Dank: Verabschiedung von Krankenhausseelsorgerin Sabine Hekmat

Pfarrerin Sabine Hekmat (63) verlässt als Krankenhausseelsorgerin den Kirchenkreis Bonn und wurde am Sonntag, 23.11.2025 in der Kapelle der LVR-Klinik im Gottesdienst verabschiedet. Der Gottesdienst zur Entpflichtung von Pfarrerin Sabine Hekmat durch Superintendentin Claudia Müller-Bück ist am Mittwoch, 3. Dezember 2025, 14.00 Uhr in der Kapelle des Marien-Hospitals Euskirchen (Gottfried-Disse-Straße 40) mit Empfang im Anschluss.

Verabschiedung aus Bonn und der Region. Pfarrerin Sabine Hekmat (Foto Mitte) / Foto: privat

Wenn Pfarrerin Hekmat zurückblickt, fühlt sie sich in erster Linie mit vielen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus verbunden, die ihr Innerstes mit ihr geteilt haben. „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Nicht immer, aber häufig ist der Glaube eine innere Quelle der Hoffnung. Die Kontakte und Nähe zu Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen machen die Krankenhausseelsorge besonders. Wenn Menschen sich durch ihre Krankheit geschwächt oder ausgegrenzt fühlen, könne die Krankenhausseelsorge durch Besuche und Gespräche eine verlässliche Ansprechpartnerin sein“.

Auch viele Angehörige haben ihrer Erfahrung nach das Angebot der Seelsorge in Anspruch genommen, wenn sie sich erschöpft fühlten. Die Mitarbeitenden sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Seelsorgearbeit. „Die Seelsorge ist offen für alle Menschen unabhängig von deren Glauben. Dafür stehen die Seelsorgerinnen und Seelsorger mit ihrer Kompetenz bereit“, betont Pfarrerin Hekmat.

Auch in der ESG und in der Uniklinik tätig

Im Bonner Kirchenkreis arbeitete Sabine Hekmat gemeinsam mit Pfarrerin Ute Schroller in der Evangelischen Krankenhausseelsorge zuletzt fast zwei Jahre an der LVR-Klinik im Bereich der Psychiatrie. Vertretungsweise war sie auch in der Evangelischen Studierenden Gemeinde Bonn (ESG) und am Universitätsklinikum Bonn tätig. „Der fachliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Konvent der Krankenhausseelsorge und der Ökumene haben meine Perspektive und die Angebote der Krankenhauseelsorge in den verschiedenen Kliniken bereichert“, bilanziert sie.

Die guten Erfahrungen in der Seelsorge nimmt Pfarrerin Hekmat nun mit und freut sich auf eine neue Aufgabe als Gemeindepfarrerin. Ab Januar 2026 übernimmt sie eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Härtsfeld-Süd (Dekanat Heidenheim/Brenz) in der Evangelischen Landeskirche Württemberg. Sie bleibt Pfarrerin der Evangelischen Kirche im Rheinland und wird für ihre neue Aufgabe freigestellt.

Foto von links nach rechts: Pfarrerin Ute Schroller (Evangelische Seelsorge, LVR Klinik Bonn), Norbert Koch (Katholische Seelsorge, LVR Klinik Bonn), Sabine Hekmat, Andrea Lips (Evangelische Seelsorge, Helios Klinikum, ehemals Malteser), Catharina Scheuvens (Evangelische Seelsorge, WEGE Klinik und Uniklinik Bonn)

(2.12.2025 / EB / ger)

  • 02.12.2025
  • Red
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