#WeRemember 2026: Für die Erinnerung und gegen das Wegsehen und Schweigen auch heute

Mit klarer Haltung gegen jede Form von Antisemitismus heute, für jüdisches Leben in Deutschland und gegen das Vergessen: der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius und Pfarrer Joachim Gerhardt, evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn und der Region. Denn Antisemitismus lebt nicht nur vom Hass, sondern auch vom Wegsehen und Schweigen. Und das gilt heute genauso wie damals. 

Gegen jede Form von Antisemitismus und für jüdisches Leben: Superintendent Dietmar Pistorius (rechts) und Pfarrer Joachim Gerhardt (Foto: Kirchenkreis Bonn/Achterberg-Boness)

Die Evangelische Kirche in Bonn unterstützt neben dem Gedenktag  an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar auch immer schon die Arbeit der Gedenkstätte in Bonn sowie gemeinsam mit der Synagogen-Gemeinde Bonn die Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 jedes Jahr in Bonn am 9. und 10. November.

Gedenken verbindet

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. Inzwischen wird der Gedenktag auch in vielen Staaten Europas begangen und verbindet viele, die sich unverdrossen für Frieden und das Miteinander aller Menschen einsetzen.

(Jan 2027 / ger)