Superintendent Pistorius: „Segensreiche Arbeit unserer Kirche für die Menschen wahrnehmen und weiterentwickeln“ – Bonner Kreissynode tagt am 13 und 14. November

  • 06.11.2026

Von der Krankenhausseelsorge bis zur Kirchenmusik, vom Pfarrdienst bis zu den Gebäuden: Was bietet die evangelische Kirche den Menschen in der Stadt und Region und wie kann sie das weiter finanzieren? Darum geht es auf der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises am Freitag und Samstag, 13. und 14. November im Haus der Evangelischen Kirche (Adenauerallee 37).

„Unsere Kirche wird wahrnehmbar und wirksam bleiben“, betont Dietmar Pistorius, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Bonn (Foto: KK Bonn/B. Frommann)

Die jährliche Haupttagung des Kirchenparlaments beginnt mit einem Gottesdienst um 17.30 Uhr in der Schlosskirche mit Pfarrer Michael Schäfer von der Mirjam-Kirchengemeinde aus dem Bonner Norden. Im Anschluss gibt der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius seinen Jahresbericht, den er unter das das Bibelwort stellt „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“. Hier werden nahezu alle Arbeitsgebiete im Kirchenkreis ihr „segensreiches Wirken“ den 66 gewählten Synodalen aus den sieben Bonner Kirchengemeinden vorstellen. Angesichts stark zurückgehender Einnahmen „wollen wir unsere Arbeit noch bewusster wahrnehmen und weiterentwickeln“, so Superintendent Pistorius.

Bonner OB am Samstag zu Gast

Zum Auftakt der Tagung am Samstag um 9.00 Uhr spricht der Bonner OB Guido Deus ein Grußwort zur Bedeutung der Kirchen aus städtischer Sicht. Dann wird sich das Kirchenparlament mit der Gebäudebedarfsplanung beschäftigen mit der Zielvorgabe der Landeskirche, dass alle kirchlichen Gebäude bis 2035 treibhausneutral betrieben werden sollen. Zudem geht es um Überlegungen für den Pfarrdienst sowie die Krankenhausseelsorge und die Stärkung des Ehrenamts in diesem Bereich, der so vielen Menschen unabhängig davon, ob sie Mitglied der Kirche sind, immer wieder zugutekommt.

Spannend berät die Synode auch über ein Zukunftskonzept für die Kirchenmusik, um diesen ebenfalls wichtigen Bereich evangelischen wie kulturellen Lebens für die Stadt und Region nachhaltig zu stärken. Dazu liegt ein „Eckpunkte-Papier“ vor mit der offenen Frage, ob die Hauptamtlichen besser auf Gemeinde- oder Kirchenkreis angestellt sein sollten.

Weiter auf dem Programm stehen die Wahl von Synodalbeauftragten und die Stellvertretung für die Landessynode. Zum Evangelischen Kirchenkreises Bonn gehören auch die Kommunen Alfter und Bornheim. Die Tagung der Synode ist wie immer öffentlich.

(06.11.2026 / ger)

Was sind die Prinizipien, die evangelisches Handeln leiten: viele Impulse auf der Bonner Kreissynode (Foto: J. Gerhardt)
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