Sally Azar zur Gast im Evangelischen Forum am Weltfrauentag

Sally Azar – Pionierin und erste palästinensische Pfarrerin im Gespräch über Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit
Das Evangelische Forum lädt zum Interview mit der ersten palästinensischen Pfarrerin am Mittwoch, den 8.März um 19 Uhr via Zoom ein.
Die 26-jährige Theologin Sally Azar wurde im Januar 2023 als erste Frau zur Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL) in Jerusalem ordiniert. Mit ihr wurde erstmals in der lutherischen Kirche eine arabische Frau ordiniert und in den Pfarrdienst der ELCJHL im Heiligen Land aufgenommen. Am Abend es Weltfrauentages ist sie digital zu Gast im Evangelischen Forum und spricht über ihren Weg als Pionierin in ihrer Kirche, ihrem gesellschaftlichen Kontext und ihren Blick auf Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Sally Azar hat an der Near East School of Theology in Beirut ihr Bachelorstudium in Theologie abgeschlossen. Danach absolvierte sie den Masterstudiengang Intercultural Theology an der Universität Göttingen und der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg. Neben dem Studium arbeitete sie im Rat des Lutherischen Weltbundes als Frauenrepräsentantin und Jugendrepräsentantin für die Region Asien mit.Eine Veranstaltung zusammen mit der der Evangelischen Akademie im Rheinland und der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland.
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Montagsvortrag am 18.01.

Mo, 18.1.2027 19:30 Uhr
Ort
Matthäikirche
Gutenbergstr. 10
53123 Bonn
RollstuhlgeeignetInduktionsanlage für HörgeräteBehinderten WCBehindertenparkplatz

Luftaufnahme Matthäikirche, Foto: Gerhard Becker, Fotogruppe Hardtberg
Art der Veranstaltung
Gruppen & Kreise; Fortbildungen / Seminare / Vorträge
Ansprechpartner
Barbara Kliesch barbara.kliesch@ekir.de
Weitere Informationen
Prof. Dr. Andreas Burkert, Ordinarius für Astrophysik an der LMU München

Woher kommen wir? Die Frage nach unserem Ursprung beantwortet die Naturwissenschaft mit dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren. Alle chemischen Elemente unseres Körpers lassen sich auf diesen Moment oder auf Prozesse im Inneren von Sternen zurückführen. Wir bestehen aus Materie, die seit Jahrmilliarden identisch bleibt.

Das Geheimnis unserer Existenz liegt jedoch in der Emergenz: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Erst durch das Zusammenspiel von Milliarden Bausteinen entsteht Komplexität. Eine einzelne Ameise ist bedeutungslos, doch die Gruppe bildet einen intelligenten Staat. Nimmt man das Gehirn auseinander, dann zerstört man dessen emergente Eigenschaft zu denken, sich zu erinnern und sich seiner selbst bewusst zu werden. Das Leben selbst ist ein emergenter Prozess. Fing das alles schon mit dem Urknall an? Sind wir Teil des Bauplans des Universums? Oder etwas Anderes? Die Emergenzforschung versucht Antworten auf diese spannenden Fragen zu finden.

Moderation: Barbara Kliesch
Eintritt frei, Getränkespenden für anschließenden Umtrunk willkommen