Segenswünsche der evangelischen Kirche der Region zum Ramadan 2024

Die evangelische Kirche in Bonn und der Region wünscht den muslimischen Geschwistern einen gesegneten Ramadan und „in dieser Zeit der Besinnung und des Miteinanders Kraft und Zuversicht in der Konzentration auf Glaube und Gebet“ sowie „die Erfahrung von Gottes Nähe und viele erfüllende und bereichernde Begegnungen“, heißt es im gemeinsamen Grußwort von Bonns Superintendent Dietmar Pistorius, Superintendentin von Bad Godesberg-Voreifel, Claudia Müller-Bück, und der Superintendentin An Sieg und Rhein, Almut van Niekerk, zusammen mit ihren katholischen Kollegen in der Region, dem Kommissarischen Bonner Stadtdechanten Bernd Kemmerling und dem Kreisdechanten von Euskirchen, Guido Zimmermann.

Zu sprechen kommen die Unterzeichnenden auch auf Ängste, Sorgen und Probleme dieser Zeit: Krieg und Gewalt, Hass und Missachtung von Menschenwürde und Menschenrechten, konkret auch auf den Angriff auf die Siegburger Moschee im vergangenen Oktober. Die Geistlichen stellen klar: „Für uns ist es mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar, Menschen auszugrenzen, Vorurteile und Hass zu schüren.“ Sie verwahren sich gegen jegliche Form von Islamfeindschaft, Antisemitismus und Rassismus.

Hier das Grußwort im Wortlaut: Ramadan 2024

(März 2024 / neu/ ger)